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Spurensegmente des Körpers

Keramikskulpturen aus Körperformen, Film, Collagen 

2022 - 2023

Im Zentrum der Einzelausstellung „Fluidität des Werdens“ im September 2023 steht die Veränderung mit der Zeit, das Altern, die Erinnerungen, die Spuren, die Bewegung, das Transformieren: Das Verwandlungspotenzial des Körpers. Röhrenförmige, weißgesprenkelte Keramikskulpturen schlängeln sich auf Sockeln und sind im dazugehörigen Film auf der Leinwand sichtbar, bei dem die Ebene des nackten, weiblichen Körpers ergänzt wird. Sie gibt zu verstehen, woraus die sich schlängelnden Formen entstehen: Aus Beobachtungen und Abformungen des bewegten Körpers.
 

Die Künstlerin erforscht die Formen und Bewegungen des menschlichen Körpers wie eine Landschaft und beschreibt den Entstehungsprozess wie folgt:

 

„Spitze, weiche, flache, tiefe Zonen, diverse Texturen und Nuancen lassen sich sowohl in jeder Landschaft, als auch auf jedem Körper finden. Der Mensch besteht eben auch aus Bergen, Schluchten, Tälern; es lassen sich Wege und Spuren entlangfahren. Die Gegebenheiten unterschiedlicher Regionen verändern sich mit der Zeit, transformieren sich zu etwas Anderem, zu etwas Neuem, im Laufe der Jahre, aber genauso im Moment einer Bewegung. Die ‚Fluidität‘ ist als Erzählung dieser Transformation, der Prozesshaftigkeit des Werdens, zu betrachten. Das Idealbild, genauso wie der eigene Körper, die Ängste und Sehnsüchte sind nie im Stillstand, sondern stetig im Prozess - fluid, im Voranschreiten der Zeit."

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Weitere Arbeiten dieser Einzelaustellung findest du hier (vorheriges Projekt)

° ausgestellt bei:

Fluidität des Werdens
(Einzelausstellung)

Alte Schieberkammer, Wien
14. - 16.09.2023

° Standbilder aus dem Film

° weitere Informationen zum Film

Die Dauer des Kurzfilms beträgt 8 Minuten, er ist jedoch vervielfältigt und bis zur Dauer einer Stunde aneinandergereiht, da die Videos im wiederkehrenden Rhythmus wirken sollen.

 

Maximilian Szakaly komponierte den Sound bewusst für eine Stunde. Einmal in der Stunde ertönt ein lauter „Gong“, um an die Vergänglichkeit der Zeit, des Körpers und der Bewegung hinzuweisen.

 

Im Laufe der Stunde wird das Stück leiser, ruhiger, dann wieder lauter, drängender; erinnert mal an Unterwasser, mal an eine Kirche und dazwischen befindet man sich in einem Uhrenwerk. Die Töne unterstützen die Skulpturen und Körper im Film, sowie in der Ausstellungssituation im Raum.

° Collagen aus Fotografien und Wachs

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