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how I can feel again

hohle Keramikskulpturen zum Berühren im Inneren

2024

° ausgestellt bei:

Reflekt  (Gruppenausstellung, von mir kuratiert)

Alte Schieberkammer, Wien
02. - 04.05.2024

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Der Prozess des Modellierens, des Ver- und Bearbeitens des Tons, ist wie eine Therapie, Meditation für die Künstlerin. Durch den Ton spürt sie sich selbst, die Hände, die Haut, ihre Bewegungen. Dieses bewusste Greifen überträgt sie auf die Skulpturen, sodass sie auch im vollendeten, gebrannten Zustand nicht die Funktion des Spürens verlieren: Sie fordern es sogar. Durch das gewollte Hineingreifen in die hohle Keramik - wie in eine Höhle - werden die Berührungen der eigenen und fremden Hände zum verborgenen, geschützten Akt. Denn der abgegrenzte Hohlraum innerhalb der Skulptur bietet einen bewusst geschützten Platz, in dem das üblich rasche Händeschütteln ausgedehnt werden kann.


Die Künstlerin stellt somit die Verbindung von Skulptur und Körperlichkeit in den Fokus und fordert dabei eine Reflexion über das Selbst, die Gesellschaft und das Spüren an sich.

° Vom Wahnehmen über das Formen bis zur fertigen Skulptur 

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